National Roaming – Was bedeutet das nun?

Kurz gesagt: Mit National Roaming haben unsere Kunden nun dort 3G-Empfang wo dies vorher nicht möglich war. Durch die Zusammenlegung der Netze von O2 und E-Plus profitieren unsere Kunden von der Stärke beider Netze. Immer dann, wenn man im Heimatnetz nur eine GSM(2G)-Versorgung hat, wechselt man automatisch zum anderen UMTS(3G)-Netz.

Man muss sich dafür nicht anmelden, sondern wird als O2 oder E-Plus Kunde automatisch für National Roaming freigeschaltet – ganz ohne Zusatzkosten.

Wie erkennt man, ob man gerade von National Roaming profitiert?

Als Kunde der Marken O2, Fonic und netzclub erscheint ein zusätzliches „+“ auf Ihrem Display.
Kunden von BASE und E-Plus finden bereits seit dem Start von National Roaming grundsätzlich dieses „+“ in der Anzeige.
Bei den anderen Marken (simyo, blau) und Partnermarken ändert sich nichts an der Anzeige.

Warum gibt es das National Roaming nicht für GSM und LTE?

Wir konzentrieren uns darauf, unseren Kunden möglichst schnell beim Netzerlebnis Vorteile aus der Fusion von O2 und E-Plus zu bieten.
UMTS-Netze sind in Deutschland weiterhin die „Arbeitspferde“ der Mobilfunkinfrastruktur. Über sie transportieren die Kunden mobil die größten Datenmengen.

National Roaming für UMTS unterstützt optimal die Zielsetzung, unseren Kunden ein sehr gutes Netzerlebnis zu bieten.
Parallel treibt Telefónica in Deutschland den LTE-Ausbau beschleunigt voran.

Die geplante Entwicklung
der LTE-Versorgung

Der Fokus beim LTE-Ausbau liegt auf der Verdichtung der LTE Indoor Coverage in Städten und auf der Erweiterung der LTE Versorgung in ländlicheren Gebieten, Verbindungsstrecken (Autobahnen & ICEs) & Urlaubsgebieten. Der LTE-Rollout wird gezielt in den Gebieten zuerst vorangetrieben, in denen die meisten unserer Kunden leben und sich bewegen.

Die verfügbaren Frequenzen

Mobilfunk-Frequenzen sind die Grundlage mobiler Kommunikation. Wir haben bei der Frequenzauktion 2015 Frequenzen unterhalb 1 GHz sowie einige im Bereich oberhalb von 1 GHz erworben. Das Spektrum optimiert unsere Frequenzausstattung insgesamt und zahlt damit auf unsere Strategie ein, das führende digitale Telekommunikationsunternehmen in Deutschland zu werden.

Die erworbenen Blöcke schaffen, zusammen mit dem bestehenden Spektrum, eine verbesserte

Netzperformance mit Blick auf Kapazität, Geschwindigkeit und Netzabdeckung.

Dabei dienen die Bereiche unter 1 GHz durch ihre höhere Sendereichweite zum flächendeckenden Ausbau des LTE-Grundnetzes mit hoher Qualität vor allem in ländlichen Regionen und für eine gute Versorgung innerhalb von Gebäuden in Städten. Oberhalb von 1 GHz und damit für den Ausbau in Ballungszentren behalten wir unsere führende Frequenzausstattung zur weiteren Erhöhung von Kapazitäten und Geschwindigkeiten.

Vision 2018: ein voll integriertes, mobiles Highspeed-Netz

Mit der Zusammenlegung der Netze von O2 und E-Plus haben wir einen ersten Schritt in Richtung eines voll integrierten, mobilen Highspeed-Netzes gemacht. Wir versorgen heute schon 62 Prozent und werden mit Ende 2015 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit LTE-Empfang versorgen. Künftig werden unsere Kunden dort, wo sie heute bereits Datendienste in guter Qualität nutzen, mit Highspeed im Internet surfen können.

Genau wie der LTE Ausbau im Zuge der Freigabe von ehemals analogen Fernsehfrequenzen ermöglicht wurde („Digitale Dividende“), so wird durch das Auslaufen eines weiteren analogen Rundfunkstandards die „Digitale Dividende II“ realisiert werden und für unsere Kunden zu weiteren Verbesserungen beim mobilen Netzerlebnis führen.

Am Beispiel von O2: So erklären wir unseren Kunden das Netz

Mittlerweile können Handys viel mehr als nur telefonieren und SMS. Sie werden immer komplexer. So wie die Mobilfunknetze. In diesem Video wird erklärt, wie ein Netz das überhaupt möglich macht.

Der Unterschied zwischen 3G und 4G

LTE (Long-Term-Evolution) bzw. 4G bezeichnet einen Mobilfunkstandard, der im Vergleich zu UMTS deutlich höhere Datenübertragungsraten und kürzere Reaktionszeiten erreicht. Über LTE laden Smartphone-User ihre Inhalte dreimal schneller hoch und runter, nutzen ihre Lieblingsanwendungen noch effizienter und surfen auch unterwegs mit Höchstgeschwindigkeiten.

Auch Webseiten lassen sich rund 30 Prozent schneller aufrufen. 
Der zügige LTE-Ausbau sorgt dafür, dass diese Geschwindigkeiten immer mehr Nutzern zur Verfügung stehen. Welche Maximalgeschwindigkeit der Nutzer letztendlich erreicht, hängt aber von seinem Tarif und Endgerät, der Entfernung zum nächsten Sendemast und der Anzahl der Nutzer einer Zelle ab.

Technologische Highlights

VoLTE

Was sich kompliziert anhört, ist eigentlich ganz einfach. Mit VoLTE telefoniert man über LTE in höchster HD-Sprachqualität. Der Vorteil: Schnellere Rufaufbauzeiten, Akku-Schonung und natürlich höhere Sprachqualität. Seit März 2015 können Vertragskunden von o2 im gesamten Telefónica-Netz VoLTE nutzen – vorausgesetzt, ihr Endgerätetyp und ihr Vertrag sind dafür freigeschaltet.

LTE Advanced

LTE Advanced ist noch schneller als LTE. Und zwar mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225 Mbit/s. Allerdings gab es bisher diese Technologie nur für spezielle LTE-Router. Wir stellen jedoch bereits in München und Berlin erste Stationen auf und machen so diese Technologie zukünftig für Smartphones verfügbar.

HD-Voice

Das ist Telefonieren in glasklarer HD-Voice-Qualität. Wir bieten diese Technologie in unserem 3G-Netz allen Kunden von O2 und E-Plus an. Was sie dazu brauchen, ist ein HD-Voice-fähiges Endgerät bei beiden Gesprächsteilnehmern sowie ein Netz, welches diese Technologie ermöglicht. Mittlerweile profitieren auch die ersten Festnetzkunden von HD-Voice.

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